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Jan (webGefährte für SEO)

E04-S16

12. Juli 2025

Warum sind auch technischem Aspekte bei der Optimierung wesentlich? Für den durchschnittlichen Besucher aus Fleisch und Blut steht vermutlich der Informationsgehalt Ihrer Webseite im Mittelpunkt. In diesem Moment denken wir häufig nicht an die Menschen, die sich Inhalte von Webseite vorlesen lassen, um damit eine Sehbeeinträchtigung zu kompensieren. Sind Ihre Bilder dann nicht mit sprechenden Beschreibungen versehen, dann haben diese Besucher ein schlechtes Nutzererlebnis. Selbiges gilt für Besucher, die Fehlermeldungen nach einem Klick auf Ihrer Seite angezeigt bekommen oder die Kontaktdaten in unzureichend abgesicherte Formulare eingeben. Daher spielt auch Google vorrangig die Seiten in den Suchergebnissen aus, auf denen sich der Betreiber nicht nur Mühe bei den Inhalten gibt, sondern auch die Qualität bei technischen Aspekten nicht schleifen lässt.

Unser Ziel: Ihre Webseite auf relevante Qualitätsmerkmale analysieren und vorhandenes Verbesserungspotential aufzeigen.

Video-Anleitung zu Etappenstopp „Optimierungspotenzial“ (Spieldauer ca. 11 min)
Transkript zur Video-Anleitung
  • Um genau zu sein, sehen wir uns 14 Qualitätsmerkmale in diesem Spickzettel an. Davon zahlen 2/3 auf die Güte der gesamten Webseite ein und 1/3 beziehen sich auf die Qualität einzelner (Unter)Seiten.
  • Sehen wir uns zunächst die webseitenübergreifenden Qualitätsmerkmale im oberen Teil genauer an.
    • Auch bei dieser Auswertung lassen wir uns von einem System im Hintergrund unterstützen. Zur Bewertung der Ergebnisse nutzen wir die bereits bekannte Farbskala der Ampel und unterscheiden diesmal in…
      • Kein,
      • Mittleres oder
      • hohes Optimierungspotenzial.
    • Um die Ergebnisse für jedes der Merkmale anzuzeigen, klicken Sie bitte auf das kleine Plus-Symbol am linken Bildschirmrand.
    • Darunter verbirgt sich eine Struktur, die Sie auch unterhalb der anderen Merkmale antreffen.
      • In der kleinen Tabelle links sehen Sie in den Zeilen die Ausprägungen eines Merkmals und …
      • …in den Spalten daneben, die jeweils absolute und relative Anzahl betroffener Objekte.
      • Für das aktuell betrachtete Merkmal ist ein Objekt gleichbedeutend mit einer Seite.
      • Die gesamte Tabelle liest sich somit wie folgt:
        • 55% aller Unterseiten sind mit dem Merkmal indexierbar gekennzeichnet und werden damit von Google automatisch für die Anzeige in den Suchergebnissen berücksichtigt.
        • Optimierungspotenzial besteht ergo bei den fehlenden 45% der Unterseiten. Hier gilt es zu prüfen, ob diese ebenfalls über Suchbegriffe von Ihren Lesern direkt in den Suchergebnissen angezeigt werden sollten. In der Praxis werden hauptsächlich rechtliche Seiten wie z.B. das Impressum oder die Datenschutzerklärung mit nicht indexierbar (engl. = no-index) gekennzeichnet und damit nicht in den Suchergebnissen ausgespielt.
        • Ist eine Seite mit dem Merkmal follow gekennzeichnet, folgt Google bei der Suche nach relevanten Inhalten auch weiterführende Links und erweitert damit die Struktur an zusammengehörigen Informationen über die betroffene Seite hinaus. Hier besteht in diesem Beispiel kein Optimierungspotenzial.
    • Sehen wir uns nun den Teil rechts neben der kleinen Tabelle an. Wie gewohnt, könnten Sie hier für alle Ausprägungen mit Optimierungspotenzial – also für alle, die gelb oder rot gekennzeichnet sind – selbst entscheiden, ob und wenn ja, wie die Umsetzung hierfür erfolgen soll.
    • Benötigen Sie weitere Informationen für eine Entscheidung, dann lade ich Sie herzlich ein, mit dem Merkmal als Schlagwort beim Videoassistenten vorbeizuschauen. Finden Sie dort keinen passenden Gedanken dazu, dann stellen Sie gern eine passende Frage ein und tragen damit den Sharing-Gedanken des Systems weiter. Sie erhalten schnell eine passende Antwort, ohne dafür selbst bei Google auf die Suche gehen zu müssen. Das spart Zeit und schont die Nerven 😉
    • Nachdem wir die Struktur der Analyseergebnisse an einem Beispiel nun verinnerlicht haben, gebe ich Ihnen nun zu allen weiteren Ausprägungen eine Leitfrage als Entscheidungshilfe mit auf den Weg:
      • Vorschautexte: Stellen Sie Ihren Lesern in den Suchergebnissen einen spannend-formulierten Zweizeiler als Vorschautext zur Verfügung und laden damit zum Besuch Ihrer Seite ein?
      • Sicherheit: Greifen Ihre Besucher auf ungesicherte Elemente Ihrer Website zu und könnten damit von der Vertrauenswürdigkeit Ihrer Seite getäuscht werden?
      • Haupt-Suchbegriffe: Habe Sie für jede Ihrer Seiten einen Haupt-Suchbegriff festgelegt, sodass Suchende bei Google gleich die bestmögliche Seite für ihre Suchanfrage bei Ihnen finden?
      • Fehlermeldungen: Auf welchen Seiten können Besucher die gewünschten Inhalte nicht anzeigen und erhalten damit ein schlechtes Bild vom Zustand ihrer Webseite?
      • Seitenverzeichnis: Wie viele Seiten sind nicht in der Verzeichnisstruktur enthalten und werden darüber auch nicht für die Anzeige in den Suchergebnissen vorgeschlagen?
      • Strukturbausteine: Mit welchen Zusatzinformationen helfen Sie Google die Inhalte Ihrer Seite so zu klassifizieren, dass Nutzer je nach Suchintention schnell den richtigen Bereich Ihrer Webseite finden?
      • Adressformatierung: Verwenden Sie ungewünschte Zeichen in der URL, insbesondere der Titelform (engl. Slug)? Diese erschweren ein Lesen der Adresse mit dem menschlichen Auge und sollten vermieden werden.
      • Andere externe Inhalte: Bei welchen multimedialen Inhalten überlassen Sie das Ausspielen anderen und gehen damit ein unnötiges Risiko ein? Häufig erfahren Besucher Ihrer Seite zuerst, wenn diese Inhalte ohne Hinweis verschoben wurden und damit nicht mehr über die ursprüngliche Adresse angezeigt werden können.
      • Auswertungsmöglichkeiten: Welche Dienste nutzen Sie im Hintergrund, um Nutzerverhalten oder Veröffentlichungen (Indexierung von neuen Inhalten bzw. Änderungen auf Ihrer Webseite) zielgerichtet zu steuern?
  • Nachdem wir bzgl. Durchsicht der Qualitätsmerkmale gut Fahrt aufgenommen haben, sehen wir uns in gleicher Form nun noch die seitenspezifischen Merkmale an.
    • Seitentitel: Auf welchen Seiten erfüllt der Seitentitel nicht die relevanten Anforderungen und ist damit für Ihre Besucher wenig aussagekräftig?
    • Überschriften: Welche der geforderten 4 Ausprägungen erfüllen Ihre Überschriften nicht?
    • Inhalte: Welche Seiteninhalte weichen von denen vergleichbarer Seiten im Internet ab und sollten demnach überprüft werden?
    • Bilder: Welche Bilder unterstützen ein positives Nutzererlebnis, egal, mit welchem Auge oder Gerät diese betrachtet werden?

Wow. Dafür war Durchhaltevermögen gefragt. Nun kennen sie jedoch alle relevanten Qualitätsmerkmale und wissen, wo es Optimierungspotential zu heben gilt. Setzen Sie jetzt für alle gelb-markierten Felder das Häkchen an der für Sie passenden Stelle. Egal wie Sie sich entscheiden, mit dieser Vorarbeit müssen wir kein Potenzial ungenutzt lassen.

Article by Jan (webGefährte für SEO)

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