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Jan (webGefährte für SEO)

E02-S08

2. Juni 2025

Gehören Appetithappen nicht eher auf die Speisekarte? Ja, aber nicht nur dorthin. Im Alltag begegnen uns diese Appetitanreger an vielen Stellen, nur nehmen wir diese nicht immer bewußt als solche war. Dazu zählt z.B. der Duft nach Backwaren, der aus der (bewußt) offenen Tür vom Bäcker auf die Straße strömt. Oder die (bewußt) dekorativ-gestaltete Keksdose aus nostalgisch-anmutendem Blech, die uns in der Küche in süße Verführung bringen soll.

Nun müssen wir nur noch verstehen, warum wir den Appetitanreger nicht immer wahrnehmen. Dafür gibt es mind. 3 Gründe:

  1. Kein Hunger – Wir haben gerade keine Antennen dafür aufgestellt, um den Impuls wahrzunehmen (Interesse ist nicht vorhanden).
  2. Keine Fleischesser – Das angebotene Gericht passt nicht zu unserem Speiseplan und wird daher ignoriert (Bedarf vorhanden, falsches Angebot)
  3. Keine Menü-Empfehlung – Das Gericht steht fest und wir ignorieren damit alle davon abweichenden Optionen (Bedarf vorhanden, falscher Zeitpunkt/ Ort)

Unser Ziel: Genau zu verstehen, womit unser digitales Vorbild den Appetit seiner Kunden anregt und welche Kanäle der Kommunikation dafür gut funktionieren.

Video-Anleitung zu Etappenstopp „Appetithappen und Kanäle“ (Spieldauer ca. 9 min)
Transkript zur Video-Anleitung
  • Mit diesem Spickzettel haben Sie die Möglichkeit, das Erfolgsrezept Ihres digitalen Vorbilds kennenzulernen.
  • Das Rezept übertragen wir in diesen Spickzettel und können es damit später nicht nur nachkochen, sondern das Rezept für unseren Lieblingskunden verfeinern.
  • Die gelben Felder in den beiden nebeneinander stehenden Bereiche bieten Ihnen ausreichend Platz, um die Erkenntnisse aus Ihrem Vergleich aufzunehmen.
  • Wenn immer möglich, erfassen Sie hier bitte numerische Einträge, um die Vergleichskraft zu erhöhen.
  • Geeignete Ausprägungen habe ich Ihnen in den Spalten E bis G jeweils vorgeschlagen.
  • Beginnen wir also mit der ersten Frage und damit den Kanälen der Kundenansprache. Hierfür gebe ich Ihnen vier (weit verbreitete) Gruppen als Inspiration mit an die Hand.
  • Die verwendeten Sozialen Medien lassen sich auf die Webseite des Vorbilds leicht über vorhandene Symbole in Kopf oder Fußzeile identifizieren.
  • Folgen Sie unbedingt den Links zum Profil auf der Social Media Plattform und tragen dort weitere Erkenntnisse zusammen. Spannend für uns ist u.a.:
    • Seit wann besteht das Profil?
    • Wie viele Follower wurden seit dem generiert?
    • Wie viele Posts teils das Vorbild pro Woche/ Monat?
    • Wie ist die Resonanz darauf (Interaktionen)?
    • Welche Inhalte erzeugen besonders viele (positive) Interaktionen?
  • Kurzum, verstehen Sie das Erfolgsrezept und halten dieses im Spickzettel fest. Wenn Ihnen weitere Zeilen für die Zutaten des Rezeptes fehlen, dann fügen Sie diese gern über das Feld „neuer Eintrag“ im Spickzettel hinzu.
  • Wird das Erfolgsrezept nicht gleich erkenntlich, dann folgen Sie Ihrem Vorbild doch einfach im Social-Media-Kanal und nehmen damit die Perspektive seiner Kunden ein.
  • Auch das Abo eines Newsletters liefert hilfreiche Erkenntnisse. Ich verwende dafür eine private E-Mail-Adresse oder eine sogenannte „Einmal-Adresse“ über Dienste wie Feedly. Bei Bedarf sprechen Sie mich hierzu gern an, dann erläutere ich gern die Details.
  • Abschließend noch ein Hinweis zum Blog Ihres Vorbilds. Verstehen Sie die Mechanik hinter den Beiträgen:
    • Wie häufig erscheinen Beiträge (monatlich)?
    • Ist eine feste Sequenz erkennbar (Montags)?
    • Wie lang sind die Beiträge, Absätze und Sätze (Anzahl Wörter)?
    • Was schreibt der Autor (Anwendungsfälle, Fachtexte, Erlebnisse, Tipps)?
    • Welche Ansprache wählt er (Leser oder Lesergruppe ansprechend)?
    • Welche Elemente bieten dem Leser Abwechslung (Markierung, Bilder, Tabellen, Videos etc.)?
    • Werden Kommentierungen vom Autor erlaubt?
    • Was sagen Leser dort über den Beitrag?
  • Ist diese Liste vollständig? Nein. Verstehen Sie diese Leitfragen jedoch gern als Anregung, um den Vergleich zu Ihrem Informationsangebot aufzuwerten und damit dessen Aussagekraft zu erhöhen.
  • Kommen wir nun zur zweiten Frage und sehen uns an, mit welchen Elementen unser Vorbild die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden auf sich zieht.
  • Vielleicht möchten Sie den gedanklichen Vergleich hier einmal umkehren. Tragen Sie zunächst in den Spickzettel alle Elemente ein, die Sie zur Verkaufsförderung verwenden.
  • Vergessen Sie dabei nicht die analoge Welt und damit verbunden Elemente wie Flyer, Werbegeschenke oder das Buch, welches sie ggf. bereits veröffentlicht haben.
  • Danach sehen Sie sich die Webseite Ihres Vorbildes an und erkennen, wo Überschneidungen bzw. Unterschiede bestehen. Verstehen Sie durch diesen Vergleich u.a.:
    • Welche Elemente Ihr Vorbild verwendet?
    • Was Ihr Vorbild damit zum Ausdruck bringt? (Erfahrung, fachliche Expertise oder einen persönlichen Bezug zur eigenen Person)
    • Welche Aktion des Nutzers das Vorbild mit der Herausgabe eines Elements verbindet?
    • Wo das Element der Webseite platziert wird? (Blog, Angebots-, Start- oder Kontaktseite)

UND das war’s schon. Hiermit haben Sie den vierten und letzten Teil des Vergleiches mit Ihrem Vorbild verstanden. Setzen Sie diese Tipps gleich in zählbare Erkenntnisse über Ihr Vorbild um und füllen damit die gelben Felder Ihres Spickzettels. Ich bin sehr auf Ihr Erfolgsrezept gespannt.

Article by Jan (webGefährte für SEO)

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